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Von 1.000 Kindern kommen in Deutschland im Schnitt ein bis zwei mit einer Hörstörung auf die Welt. Bei Müttern, die während der Schwangerschaft gesundheitliche Probleme hatten, liegt das Risiko zwanzig mal höher. Je eher die Schwerhörigkeit erkannt wird, desto größer die Chance einer erfolgreichen Korrektur.
Hörprobleme bei Kindern können durch Mittelohrentzündungen, Mumps oder Rötelerkrankungen hervorgerufen werden. Sobald Eltern eine eingeschränkte Hörfähigkeit bei ihrem Kind feststellen, sollten sie umgehend den Kinderarzt aufsuchen. Rechtzeitig erkannte Hörstörungen können heute mit speziellen Kinder Hörgeräten ausgeglichen werden. Einer normalen Entwicklung des Kindes steht dann nichts mehr im Weg.
Für eine optimale Entwicklung ist ein gutes Gehör bei Kindern unbedingt notwendig: Nur durch gutes Hören lernen Kinder sprechen und verstehen. Aber was ist, wenn Kinder schlecht hören?
Es ist normal, dass Kinder in einem bestimmten Alter nicht auf Zurufe der Erwachsenen reagieren. Dies muss jedoch nicht immer mit Ungehorsam zu tun haben. Auch eine Schädigung des Gehörs kann die Ursache sein. So können Eltern das Gehör ihres Kindes testen:
4. - 6. Lebenswoche: Der Säugling erschrickt bei plötzlichen, lauten Geräuschen, zum Beispiel wenn die Türen knallen.
3. - 4. Monat: Das Kind bewegt die Augen in Richtung der Schallquelle.
6. - 7. Monat: Das Kind plappert nicht nur einsilbige, sondern auch mehrsilbige Laute.
10. - 12. Monat: Das Kind reagiert auf leises Ansprechen aus einem Meter Entfernung; das Kind ist lebhaft; seine sprachliche Entwicklung macht Fortschritte.
Treffen ein oder mehrere Symptome nicht zu, sollte das Gehör des Kindes unbedingt von einem H-N-O-Arzt untersucht werden.